Der Begriff Diaspora (griechisch διασπορά diaspora = Verstreutheit) bezeichnet ethnische Gruppen, die ihre traditionelle Heimat verlassen haben und unter Andersdenkenden lebend über weite Teile der Welt verstreut sind. Er kann aber auch einfach eine Minderheitssituation bezeichnen. Die Afrikanische Diaspora wächst Jahr für Jahr und in einer leise aber sicher übernimmt die Verantwortung die Ihre ist nämlich, eine aktive Teilnahme in der Gestaltung des Zukunft des alten Kontinents.

Die Anzahl Menschen, die den afrikanischen Kontinent verlassen für bessere Lebensbedingungen oder einfach Bildung und Neugier wächst kontinuierlich. Es ist klar, dass dieses Phänomen eine große Verlust für dieses Kontinent ist und man mittelfristig nachhaltige Konzepte Entwerfer soll, um es im Griff zu haben. Es bleib jedoch die Frage: Kann Migration immer als Nachteil eingesehen werden?

Gehen ist ein bisschen sterben

Weggehen, seine Heimat zu verlassen ist (fast) immer sich von Freunde, Familie und bekannte Systeme und Kulturen zu trennen. Man hofft etwas Besseres in fernen Ländern zu finden. Man geht, um sich zu bilden. Man verlässt alles mit der Hoffnung weiser und reicher zurückzukehren. Manchmal geht man, weil man keine Wahl hat… Hunger, Krieg, Arbeitslosigkeit sind ein paar der Gründe, die Leute zwingen ungewollt ihre Heimat zu verlassen. Diese Menschen gehen ohne klare Ziele und sind oft gezwungen zu versuchen als Flüchtlinge eine neue Heimat zu finden.

Was geschieht mit der Familie, die man hinter sich lässt? Gehen ist ein bisschen sterben… Sterben auch die Erinnerungen?

Remittances, wie die Migration die Wirtschaft hilft

Der Migrant, besser auch jede andere kennt genau die Situation der Ländern und Personen, die er in seiner Heimat gelassen hat. Oft fühlen sie verantwortlich diese Leute zu unterstützen. Diese Vorgehensweise hat viele positive Effekte, sowohl für die Ursprungsländer, die Familie als auch für die Gastländer.

Viele Migranten schicken regelmäßig Geld zu Ihrer Familie. Diese Transfers belaufen sich auf jährlich über 300 Milliarden Dollar. Sie übertreffen damit die weltweite offizielle Entwicklungszusammenarbeit um mehr als das Doppelte.

Das Geld erreicht direkt Familie und ist wichtige Unterstützung für die Gesundheit und die Bildung. Diese Geldüberweisungen sind auch wichtige Devise für diese Länder. Ferner profitiert auch die Weltwirtschaft, da der Kaufkraft von der Personen in dieser Ländern stark ist.

Und nicht nur der Geldtransfer ist von großer Bedeutung. Das gleiche gilt für den Wissenstransfer. Migranten sammeln rund um die Welt Wissen, Erfahrungen und Ideen. Und sie knüpfen neue Kontakte und Netze, die schnell neue Handelswege eröffnen.

Remittances, Zeit für eine faire Bilanz

Der Geldtransfer von Migranten ist in den letzten Jahren stark gestiegen und stellen inzwischen den größten Kapitalzufluss für Entwicklungsländer dar – größer als alle Entwicklungshilfezahlungen zusammen.

Eine Besonderheit dieses Transfers ist die gezielte und effiziente Hilfe auf lokale Ebene. Jede der sich entscheidet, Geld zu die Familie zu schicken spendet auch öfter ein bisschen von seiner Zeit für die Überlegung wie diese Hilfe optimal genutzt sein kann. Somit profitieren die Verwandten nicht nur von der finanziellen Unterstützung sondern auch von einer professionellen Beratung.

Remittances, die Gefahr der Professionalisierung

Viele große Finanzinstitutionen haben erkannt, wie dieser Markt des Geldtransfers lukrativ sein kann und interessieren sich ernst wie sie ein Teil dieses große Kuchen bekommen können. Die Anzahl der Institutionen, die Service auf dem Bereich anbieten wächst von Tag zu Tag. Die Rede ist von der Sicherstellung von günstiger Transferwege, höhere Transparenz der Überweisungsmöglichkeiten, aber auch die Identifizierung innovativer Überweisungswege. Moneygramm, Western Union, Ria, Afropa, Voice Cash… und viele andere, die die Angebote Tag für Tag verfeinern.

Die Lenkung von Überweisungsströmen in formelle Kanäle kann die Sicherheit garantieren und parallel mögliche dubiöse Unternehmungen verhindern. Es ist auch zu befürchten, dass es auch Türen öffnet für Spekulationen und die Gelassenheit und Spontaneität dieses Prozesses vermindern. Es ist jetzt schon zu merken, dass ausführliche Daten gespeichert sind, die offiziell für die Sicherheit dienen und später auch für Statistiken und Nützerprofile dienen werden.

Die Remittances haben so viel Erfolg das es spontan ist und fern von alle Form von Bürokratie stehen. Der Migrant fühlt sich verpflichtet die Familie zu unterstützen und erwartet dafür keine Anerkennung. Diese Faktor soll in berücksichtig werden.